Schwedenkräuter

Nach dem Originalrezept von Dr.Samst bzw. Maria Treben

Schwedenkräuter das beliebte Hausmittel, bekannt durch Maria Treben


Schwedenkräuter ist eine Kräutermischung zur Herstellung eines Kräuter-Bitters (Schwedenkräuter-Tinktur ). Ein altbekanntes und sehr beliebtes Hausmittel bei allen gesundheitsbewussten Anhängern natürlicher Vitalstoffe. Die fertige Tinktur ist als Schwedenkräuter bekannt.
Der Namen Schwedenkräuter beruht nicht auf der Tatsache, dass diese etwa aus Schweden stammen. Es liegt vielmehr daran, dass die Rezeptur landläufig einem schwedischen Arzt, Dr. Claus Samst, zugeschrieben wird. So schreibt Maria Treben in ihrem Buch „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“ folgendes: „ Das Rezept wurde nach dem Tode des berühmten schwedischen Arztes, des Rektors der Medizin Dr. Samst, unter seinen Schriften gefunden. Dr. Samst verunglückte beim Reiten in seinem 104. Lebensjahr. Seine Eltern und Großeltern hatten ebenfalls ein patriarchalisches Alter erreicht“.
Da über Samst sonst nicht viel überliefert ist und kaum Informationen vorliegen, wird die Rezeptur auch dem schwedischen Arzt Urban Hjärne (1641-1724) zugeordnet. Über diesen liegen ausführlichere Informationen vor. So zum Beispiel, dass er Arzt des schwedischen Königshauses und Anhänger von Paracelsus war. Da wohl beide gewöhnlich benannten Quellen auf schwedische Ärzte zurückgehen, liegt der Name Schwedenkräuter nah. Tatsächlich deuten die Ursprünge auf Paracelsus hin. Ja selbst wesentlich ältere Quellen sind für Vorläufer dieser Tinktur auszumachen.
So richtig bekannt wurde diese Kräutermischung in der heutigen Zeit durch Maria Treben und Ihr Buch „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“. In diesem Buch werden die kleinen Schwedenkräuter ausführlich beschrieben und zahlreiche Anwendungsbeispiele aufgeführt. Dort ist ebenfalls der Text "Alte Handschrift" abgedruckt. Es handelt sich hierbei um eine alte Schrift, die sich mit den natürlichen Kräften dieser Kräutermischung in althergebrachter Weise befasst.

Schwedenbitter nach Maria Treben
wohltuend und belebend

Sie erhalten hier den fertigen Kräuter-Bitter (38 Vol.-% Alkohol). Original nach einer überlieferten Rezeptur hergestellt (Schwedenkräuter klein). Sie brauchen sie nicht selbst anzusetzen und haben gleich den fertigen Schwedenbitter.



Zutaten (nach Maria Treben):
Wermutkraut, Myrrhe, Safran, Sennesblätter, Kampfer, Rhabarberwurzel, Zitwerwurzel, Manna, Theriak, Eberwurzel, Angelikawurzel.

Inhalt: 200ml                  6,50€ + Versandkosten

Wenn man öfters daran riecht oder schnupft, den Kopfwirbel befeuchtet, einen feuchten Lappen auf den Kopf legt, vertreiben sie Schmerz und Schwindel, stärken das Gedächtnis und das Gehirn.

Sie helfen gegen trübe Augen, nehmen Röte und alle Schmerzen, selbst wenn die Augen entzündet, trüb und verschwommen sind.

Sie vertreiben auch die Flecken und den Grauen Star, wenn man zeitgerecht die
Augenwinkeln befeuchtet oder einen feuchten Lappen auf die geschlossenen Augen legt.

Pocken und Ausschläge aller Art, auch Krusten in der Nase oder wo immer am Körper, werden geheilt, wenn man oft und gut befeuchtet.

Bei Zahnschmerzen gibt man in etwas Wasser einen Eßlöffel voll dieser Tropfen und behalte einige Zeit diese Flüssigkeit im Mund oder man befeuchte den schmerzenden Zahn mit einem Lappen. Der Schmerz verschwindet und die Fäulnis klingt ab.

Blasen an der Zunge oder sonstige Schäden werden mit den Tropfen fleißig befeuchtet, wodurch die Heilung in kurzer Zeit eintritt.

Wenn der Hals erhitzt oder wund ist, sodaß man Speis und Trank schwer schlucken kann, so nehme man morgens, mittags und abends von den Tropfen, lasse sie langsam hinab und sie nehmen die Hitze und heilen den Schlund.

Hat man Magenkrämpfe, so nehme man bei einem Anfall einen Eßlöffel voll.

Bei Koliken nehme man drei Eßlöffel voll ein, langsam nacheinander, man wird bald die Linderung verspüren.

Sie zerteilen im Leib die Winde und kühlen die Leber, vertreiben alle Magenleiden und die der Eingeweide und helfen bei Stuhlverstopfung.

Sie sind auch ein vortreffliches Mittel für den Magen, wenn er schlecht verdaut und die Speisen nicht behält.

Ebenso helfen sie bei Gallenschmerzen. Täglich früh und abends ein Eßlöffel voll und bei Nacht Umschläge mit den Tropfen, werden alle Schmerzen bald vergehen.

Bei Wassersucht nehme man sechs Wochen hindurch früh und abends einen Eßlöffel voll in weißem Wein.

Bei Ohrenschmerzen und Ohrensausen befeuchte man ein Bäuschchen und stecke es ins Ohr. Es hilft sehr gut und bringt selbst das verlorene Gehör wieder.

Wenn eine Frau Mutterschmerzen hat, so gebe man ihr drei Tage hindurch früh einen Eßlöffel voll in rotem Wein, lasse sie nach einer halben Stunde einen Spaziergang machen, dann kann sie frühstücken, jedoch keine Milch.
Auf Milch sollen die Tropfen nicht genommen werden.

In den letzten 14 Tagen der Schwangerschaft früh und abends einen Eßlöffel davon einnehmen, fördert die Geburt. Um die Nachgeburt leichter loszuwerden, gibt man der Wöchnerin alle zwei Stunden einen Kaffeelöffel voll, solange, bis die Nachgeburt ohne Wehen abgeht.

Stellen sich nach der Geburt beim Einschießen der Milch Entzündungen ein, werden sie bei Auflegen von feuchten Lappen rasch genommen.

Sie treiben den Kindern die Blattern heraus. Man gebe den Kindern je nach Alter von den Tropfen, verdünnt mit Wasser. Wenn die Blattern zu trocknen beginnen, befeuchte man sie öfters mit den Tropfen, es bleiben keine Narben.

Sie dienen den Kindern und Erwachsenen gegen Würmer, ja sogar Bandwürmer vertreibt man damit, nur muß man sie den Kindern je nach Alter verabreichen. Einen feuchten Lappen mit den Tropfen auf den Nabel binden und ihn immer feucht halten.

Bei Gelbsucht werden sehr bald alle Beschwerden genommen, wenn man dreimal täglich einen Eßlöffel von diesen Tropfen nimmt und auf die angeschwollene Leber Umschläge macht.

Sie öffnen alle Goldadern (Hämorrhoiden), heilen die Nieren, führen hypochondrische Flüssigkeiten ohne weitere Kur aus dem Körper, nehmen Melancholie und
Depressionen und regen Appetit und Verdauung an.

Es öffnet auch inwendig die goldene Ader (Hämorrhoiden), wenn man sie anfangs öfters anfeuchtet und sie durch Einnehmen von innen erweicht, besonders vor dem Schlafengehen. Man lege äußerlich ein mit Tropfen befeuchtetes Bäuschchen auf. Es macht das übrige Blut fließen und hilft gegen das Brennen.

Wenn jemand in Ohnmacht liegt, öffnet man ihm nötigenfalls den Mund, gebe ihm einen Eßlöffel der Tropfen ein und der Kranke wird zu sich kommen.

Dieses Mittel vertreibt auch den Schmerz der stillen Fraisen (Krämpfe) durch Einnehmen, sodaß sie mit der Zeit aufhören.

Bei Lungensucht täglich früh nüchtern davon nehmen und die Kur sechs Wochen lang fortsetzen.

Wenn eine Frau ihre monatliche Reinigung verliert oder dieselbe zu stark hat, nimmt sie diese Tropfen drei Tage ein und wiederholt dies zwanzig Male. Es wird, was zuviel ist, stillen und was zuwenig ist, ausgleichen.

Dieses Mittel hilft auch gegen den weißen Fluß.

Ist jemand mit der fallenden Krankheit (Epilepsie) behaftet, so muß man ihm auf der Stelle davon eingeben. Der Kranke soll dann ausschließlich das Mittel nehmen, denn es stärkt sowohl die angegriffenen Nerven als auch
den Körper und behebt alle Krankheiten.

Sie heilen Lähmungen, vertreiben Schwindel und Übelkeit.

Sie heilen auch die hitzigen Blattern und Rotlauf.

Hat jemand Fieber, hitzig oder kalt, und ist völlig schwach, so gebe man ihm einen Eßlöffel davon ein und der Kranke, wenn er nicht mit anderen Mitteln den Körper belastet hat, wird in kurzer Zeit zu sich kommen, der Puls wird zu schlagen beginnen und wenn auch das Fieber noch so hoch war, dem Kranken wird bald besser werden.

Die Tropfen heilen auch Krebs, alte Blattern und Warzen, aufgesprungene Hände. Ist eine Wunde alt und eitrig oder wildes Fleisch daran, so wasche man alles gut mit weißem Wein aus, dann lege man einen mit den Tropfen befeuchteten Lappen darauf. Sie nehmen Geschwülste und Schmerzen sowie das wilde Fleisch und die Wunde fängt zu heilen an.

Sie heilen ohne Gefahr alle Wunden, sie mögen gehauen oder gestochen sein, wenn sie öfters damit befeuchtet werden. Man nehme einen Lappen, tunke ihn darin ein, überdecke damit die Wunden. Sie nehmen in kurzer Zeit den Schmerz, lassen weder Brand noch Fäulnis zu und heilen auch alte Wunden, die man durch eine Schußverletzung bekommen hat. Sind Löcher da, so spritze man die Tropfen in die Wunde, die nicht unbedingt vorher gereinigt werden muß. Durch fleißiges Auflegen mit einem angefeuchteten Lappen tritt die Heilung in kurzer Zeit ein.

Sie nehmen alle Narben, auch wenn sie noch so veraltet sind, Wundmale und Schnitte, wenn man sie bis 40-mal damit anfeuchtet. Alle Wunden, die mit diesen Tropfen geheilt werden, hinterlassen keine Narben.
Sie heilen auch alle Fisteln von Grund auf, wenn sie auch unheilbar erscheinen; es mag der Schaden so alt sein wie er will

Sie heilen alle Brandverletzungen, ob sie nun vom Feuer, vom heißen Wasser oder vom Fett herrühren, wenn die Verletzungen fleißig angefeuchtet werden. Es bilden sich auch keine Blasen, die Hitze wird herausgenommen, selbst eitrige Blasen werden von Grund auf geheilt.

Sie dienen gegen Beulen und Flecken, mögen sie von einem Stoß oder Schlag herrühren.
Wenn jemand nicht mit Appetit essen kann, bringen sie den verlorenen Geschmack wieder.

Bei großer Blutarmut bringen sie auch die verlorene Farbe wieder, wenn die Tropfen eine Zeitlang morgens genommen werden. Sie reinigen das Blut und bilden neues, auch fördern sie dessen Umlauf.

Rheumatische Schmerzen in den Gliedern werden genommen, wenn man sie morgens und abends einnimmt und auf die schmerzenden Stellen feuchte Lappen legt.

Sie heilen gefrorene Hände und Füße, selbst wenn es offene Stellen gäbe. Sooft als möglich, besonders aber in der Nacht, soll man mit den Tropfen befeuchtete Lappen auflegen.

Auf Hühneraugen lege man ein mit den Tropfen befeuchtetes Bäuschchen und halte die schmerzende Stelle stets feucht. Nach drei Tagen fallen sie von selbst heraus, oder man kann sie schmerzlos herausschälen.

Sie heilen auch Bisse von wütenden Hunden und anderen Tieren, indem man die Tropfen einnimmt, denn sie heilen und vernichten alle Gifte. Die Wunden mit einem feuchten Lappen belegen.

Bei Pest und anderen ansteckenden Krankheiten ist es gut, wenn man am Tage öfters davon nimmt, denn sie heilen Pestgeschwüre und -beulen, selbst wenn sie schon im Halse stäken.

Wer Nachts nicht gut schlafen kann, nehme vor dem Schlafengehen von diesen Tropfen. Bei nervöser Schlaflosigkeit einen mit verdünnten Tropfen befeuchteten Lappen aufs Herz legen.

Einen Betrunkenen kann man mit zwei Eßlöffel davon auf der Stelle nüchtern machen.

Wer täglich diese Tropfen früh und abends nimmt, braucht keine andere Medizin, denn diese stärken den Körper, erfrischen die Nerven und das Blut, nehmen das Zittern der Hände und Füße. Kurz, sie nehmen überhaupt alle Krankheiten. Der Körper bleibt straff, das Gesicht jugendlich und schön.

Zu Maria Trebens Zeit gab es das Gesetz, keine Heilaussagen machen zu dürfen, offensichtlich noch nicht.

Wichtig: Alle angegebenen Mengen sollten mit Kräutertee oder Wasser verdünnt eingenommen werden.

Anwendung
Man sollte beachten, daß nach 6 Wochen Anwendung von Schwedenkräutern eine Pause von ca. 2 Wochen eingelegt werden sollte.

 

Innerliche Anwendung des Schwedenbitter

Nach Angaben der "Alten Handschrift" je ein Teelöffel Schwedenbitter in einer Tasse warmen Tee oder Wasser verdünnt eingenommen.
Bei Unwohlsein kann diese Menge auf 3 Teelöffel gesteigert werden.

Bei schwerwiegenden Erkrankungen sollte man bis zu drei Esslöffel täglich einnehmen, dies in einem achtel Liter Tee, je eine halbe Stunde vor und eine halbe Stunde nach jeder Mahlzeit.


Äußerliche Anwendung von Schwedenkräutern

Schwedenkräuter-Umschlag

Ein Stück Watte oder Stoff wird mit Schwedenbitter getränkt und auf die betreffende Stelle gelegt. Diese Stelle sollte vorher mit Schweinefett oder Salbe, am besten Ringelblumensalbe, eingestrichen werden. Darüber legt man dann am besten ein Stück Plastikfolie oder Alufolie, damit die Kleidung geschützt wird. Schließlich verbindet man das Ganze mit einem Verband.

Solch ein Umschlag sollte bis zu 4 Stunden einwirken.

Nach dem Abnehmen des Umschlages sollte man die behandelte Stelle mit Puder einpudern. Bei Hautreizungen sollte die Einwirkzeit verringert werden.

 

Weitere Anwendungsgebiete der Schwedenkräuter

Wie in der Alten Handschrift beschrieben wirken die Schwedenkräuter ja bei allerlei Krankheiten, der Name "Allheilmittel" kommt ja nicht von ungefähr. Aber neben diesen historischen Berichten findet man aus unserer heutigen Zeit noch viele neue Einsatzgebiete der Schwedenkräuter.

  • Erkältungen
    Hat man eine Erkältung mit Müdigkeit, Gliederschmerzen und Druckgefühl im Stirn- und Kopfbereich, kann man einen mit Schwedenbitter befeuchteten Wattebausch unter die Nase halten und die Dämpfe inhalieren.
    Sind bei der Erkältung auch die Bronchien betroffen kann man die Dämpfe auch durch den Mund einatmen.
    Es wird zudem empfohlen, vorbeugend in der Grippezeit täglich einen Teelöffel mit warmen Wasser verdünnt einzunehmen.
  • Fieber
    Trinken Sie einen Teelöffel Schwedenkräuter in ein Glas Wasser vermischt.
  • Hämorrhoiden
    Die Hämorrhoiden werden mit einer Verdünnung von einem Eßlöffel Schwedenbitter auf ein Glas Wasser betupft, dieses nimmt man mehrmals am Tag vor. Zusätzlich nimmt man vor dem Zubettgehen einen Teelöffel Schwedenbitter verdünnt ein.
  • Insektenstiche
    Bei Insektenstichen hilft ein Umschlag mit den Schwedenkräutern. Ein solcher Umschlag sollte mehrere Stunden einwirken können.
  • Mandelentzündungen
    Leidet man unter bakterielle Infektionen der Rachenmandeln, kann man einen Teelöffel des Schwedenbitters auf ein Glas Wasser geben und damit gurgeln. Ist es eine starke Entzündung, kann dies auch mehrmals täglich vorgenommen werden.
  • Ohrenschmerzen
    Stecken Sie einen befeuchteten Wattebausch in das schmerzende Ohr.
  • Schnittwunden oder Verletzungen
    Bei Verletzungen kann man einen getränkten Wattebausch auf die Wunde legen. Aber Vorsicht: es brennt höllisch! Dies lässt man am besten mehrere Stunden oder über Nacht einwirken. Der Schwedenbitter wirkt antibakteriell, reizlindernd und entzündungshemmend, Verletzungen klingen also schnell ab und verheilen schneller.
  • Schnupfen mit verstopfter Nase
    „Schnüffeln“ Sie an einem befeuchteten Wattebausch
  • Stirnhöhlenentzündungen
    Reiben Sie mehrmals täglich die Stirn und den Nasenrücken mit der Tinktur ein. Der Schleim wird dadurch verflüssigt und fließt leichter ab, zudem werden Bakterien abgetötet.
  • Zahnfleischentzündungen
    Geben Sie einen Eßlöffel Schwedenbitter in ein Glas Wasser. Das Zahnfleisch wird mehrmals am Tag damit bepinselt.
  • Zahnschmerzen
    Spülen Sie Ihren Mund mit der Mixtur aus Wasser und Schwedenkräuter aus bzw. betupfen Sie den betroffenen Zahn.
  • Alte Wunden oder Narben
    Kann man vierzigmal mit Schwedenkräutern behandeln. So sollen die Wunden endgültig abheilen und Narben verschwinden.
  • Brandverletzungen
    Ständig befeuchtet mit einer Schwedenkräuter-Wasserlösung soll Brandblasen verhindern.
  • Rheuma
    Die betroffene Stelle jeden Abend mit einer Lösung befeuchten, zusätzlich je morgens und abends einen Teelöffel auf ein Glas Wasser trinken.
  • Schlaflosigkeit
    Vor dem Schlafengehen einen Teelöffel der Schwedenkräuter auf ein Glas Wasser.
  • Völlegefühl
    Falls man einmal zu viel gegessen hat, hilft ein Eßlöffel Schwedenkräuter den Magen aufzuräumen und bringt die Verdauung in Schwung.
  • Warzen
    Kleine Warzen verschwinden bereits nach einigen Behandlungen mit Schwedenbitter, welchen man über Nacht in Watte getränkt aufbringt.
    Hartnäckige Warzen behandelt man so mehrere Tage, entfernt dann die obere Hautschicht der Warze und führt die Behandlung so immer weiter fort, bis die Warze weg ist. Falls man die Tinktur nicht auf der Haut verträgt, vorher einfetten.
  • Überdrehtheit
    Es wird berichtet, daß Schwedenkräuter auch ausgleichend auf den Hormonhaushalt wirken. Auch bei Hyperaktivität sollen sie helfen.
  • Schwangerschaftsstreifen
    Schwangerschaftsstreifen werden etwas glatter und verblassen.
  • Rissige Hände
    ...reibt man mit der Tinktur ein. Aber Vorsicht: Nicht in die Augen bringen!
  • Pickel
    Pickel kann man pur mit Schwedenkräutern betupfen. Dadurch trocknen sie schnell aus.
  • Neben- oder Stirnhöhlenentzündung
    Die Höhlen heilen schneller, wenn man einen gut getränkte Lappen mit Schwedenkräutern auf die vorher gefetteten Stellen legt. Dadurch öffnen sich die Höhlen und das Sekret läuft ab.
  • Kopfschmerzen und Migräne
    Hier kann es helfen, wenn man einen Teelöffel voll Schwedenkräuter etwas verdünnt mit Wasser auf den Kopf gibt. Allerdings scheint das nicht immer zu helfen, also ausprobieren...
  • Hexenschuss
    Einen gut getränkten Lappen auf dem Rücken legen und sich dann hinlegen.
  • Blähungen
    Geben Sie etwas von der Schwedenkräuter-Tinktur in warmen Tee (am besten Anis, Fenchel oder Kümmel). Die Blähungen und die Schmerzen vergehen dann bald.
  • Thrombosen und Venenleiden
    Schwedenkräuter-Umschläge können helfen, die Durchblutung zu verbessern. Diese sollten ca. eine Stunde einwirken und bis zu dreimal am Tag aufgelegt werden.
  • Bauchschmerzen
    Legen Sie einen mit Schwedenkräuter getränkten Lappen auf den Bauch. Denken Sie vorher an's einfetten!
  • Frische Narben
    Frische Narben sollte man generell ersteinmal ruhen lassen. Ist aber schon eine neue Hautschicht vorhanden, kann man sie mit Schwedenkräuter reinigen. Vorsicht, es kann ziemlich brennen. Wem das zu heftig ist, kann die Schwedenkräuter mit Wasser, Gundermanntee oder Ringelblumentee verdünnen.

Nebenwirkungen der Schwedenkräuter

Wie immer, wenn es um Medizin geht, können auch bei Schwedenkräutern Nebenwirkungen auftreten. Bekannte Nebenwirkungen sind:

  • Durchfall
  • Brennen in Wunden
  • Austrocknung der Haut, aufreißen der Haut
  • Allergien


Vorsicht beim Einsatz der Schwedenkräuter

Schwedenkräuter-Tinktur enthält Alkohol. Deswegen bei Kindern mit Bedacht einsetzen. Zudem sollten "trockene" Alkoholiker die Finger davon lassen, da die Gefahr eines Rückfalles in die Alkoholsucht droht!

Unverdünntes Auftragen kann zu Hautreizungen führen.

Nach der äußerlichen Anwendung sollte man Sonnenbestrahlung oder Solarium meiden, da Verfärbungen der Haut auftreten können.

 

Ausserdem ersetzen Schwedenkräuter nicht den Arzt oder Apotheker

Anwendungsgebiete der Schwedenkräuter

»Alte Handschrift«
(Abschrift der Heilkraft der Schwedenkräuter)